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Serienhelden und Krimi-Fans: Zahlenspiele zur TTBL Saison 2025/26

Bundesliga

Serienhelden und Krimi-Fans: Zahlenspiele zur TTBL Saison 2025/26

Serienhelden und Krimi-Fans: Zahlenspiele zur TTBL Saison 2025/26

Zwischen der vergangenen Spielzeit und der bevorstehenden Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) hat die Auswertung der Einzelbilanzen interessante Ergebnisse und mitunter auch Erkenntnisse zutage gefördert. Unsere Zahlenspiele über die nüchternen Werte hinaus können hoffentlich die Wartezeit bis zum Saisonstart etwas kurzweiliger gestalten.

Serien-Helden
Die längste Siegesserie der Saison 2025/26 gelang beinahe erwartungsgemäß dem neuen TTBL-Superstar Fan Zhendong – allerdings erst nach einem unerwartet holprigen Saisoneinstieg. Nach der dritten Niederlage in seinen ersten sechs Begegnungen gab sich der chinesische Olympiasieger bis zum Titelgewinn mit dem 1. FC Saarbrücken-TT in 18 Einzeln nacheinander keine einzige Blöße mehr. Immerhin 13 Spiele in Folge blieb Vize-Europameister Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt) bei der zweitlängsten Erfolgsserie eines TTBL-Profis ungeschlagen.

Serien-Frust
Gar keinen persönlichen Grund zur Freude hatte Cedric Nuytinck (Borussia Dortmund). Der Belgier blieb in allen 15 Einzeln ohne Erfolgserlebnis und verbuchte damit die längste Niederlagenserie eines Spielers in der vergangenen Spielzeit. Auch Maciej Kubik (TTC Zugbrücke Grenzau) hatte im Saisonverlauf aufgrund von elf Einzeln nacheinander ohne Sieg zwischenzeitlich wenig Anlass zu Zufriedenheit.

Vielspieler
Das größte Fleißkärtchen in der vergangenen Saison hat sich Benedikt Duda verdient. Bergneustadts Nummer eins bestritt in der regulären Saison 33 von maximal 44 möglichen Einzeln und absolvierte beim Liebherr TTBL Final4 im Halbfinale noch zwei weitere Matches. Damit übertraf der Nationalspieler Werder Bremens Star Kirill Gerassimenko, der insgesamt 32 Matches bestritt. Auf Platz drei der Rangliste für die meisten Saisonspiele kam Kanak Jha (Borussia Düsseldorf) mit 29 Einzeleinsätzen.

Weiße Westen
Von den Stammspielern mit mindestens zehn Saisoneinsätzen blieb in der abgelaufenen Saison niemand ungeschlagen – was fast für alle TTBL-Spieler galt. Lediglich „Gelegenheitsspieler“ Yuto Muramatsu (Saarbrücken) hatte auch am Saisonende noch eine weiße Weste – nach drei Siegen in seinen drei Einzeln.

Dominatoren
Vielspieler und Serienheld Benedikt Duda war auch der Dominator der Saison. Duda gewann 14 seiner Matches ohne Satzverlust. Ebenfalls sehr oft souveräne Erfolge feierten auch Fan Zhendong und Anton Källberg (Düsseldorf) mit jeweils zehn 3:0-Siegen in ihren Saisonbilanzen.

Hochspannung
Als Hochspannungs-Spezialist entpuppte sich Kirill Gerassimenko. Der Kasache bestritt gleich zwölf Matches über die volle Distanz und damit die meisten Fünf-Satz-Spiele aller eingesetzten TTBL-Spieler. Achtmal behielt Gerassimenko dabei die Oberhand.

Spitzenspieler
Die zwölf erfolgreichsten Spieler der vergangenen Saison verteilten sich auf immerhin acht Vereine. Gleich drei Düsseldorfer waren in diesem elitären Kreis vertreten. Meister Saarbrücken und Final4-Teilnehmer Bremen sind mit einem Duo in dem Ranking vertreten. Nur von vier Klubs - der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, der TTC OE Clarity Telefonie-Systeme Bad Homburg, Grenzau und der ASC Grünwettersbach – zählen keine Spieler zur Spitzengruppe.

Krimi-Fans
Saarbrücken und Fulda sorgten im Saisonverlauf für besonders viel Spannung. In jeweils acht Spielen mit Beteiligung der beiden Mannschaften – mehr als einem Drittel ihrer jeweiligen Saisonpartien – fiel die Entscheidung erst im abschließenden Schlussdoppel. Fulda gewann dabei fünfmal, Saarbrücken nur zweimal.

Variabilität
Ein Grund für Saarbrückens magere Doppel-Bilanz in der vorigen Spielzeit könnte auch die zahlreichen Umstellungen gewesen sein. Auf dem Weg zum Titel schickten die Blau-Schwarzen fünf unterschiedliche Kombinationen in ihre insgesamt acht Doppel – so viele wie kein anderes Team.

Florian Manzke

TTBL Redaktion
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07.07.2026

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